Eine Strategie wird in der Geschäftsleitung beschlossen, aber im mittleren Management umgesetzt. Dort bleibt sie auffallend oft hängen. Das zeigen sowohl die McKinsey-Studie „State of AI“ als auch Beiträge im Harvard Business Review.
Das mittlere Management entscheidet, ob Strategie im Alltag ankommt
Führungskräfte der zweiten Ebene übersetzen Ziele in Aufgaben. Wenn sie die Strategie nicht verstehen oder nicht mittragen, bleibt sie ein Papier. In einem Mandat zeigte sich das bei der Einführung eines Angebotstools: Die Technik funktionierte, aber ohne die Führungskräfte, die das Tool in ihren Teams verankerten, wurde es kaum genutzt.
Drei Hebel machen Führungskräfte zu Trägern der Umsetzung
- Führungskräfte früh einbeziehen: Wer an der Entscheidung beteiligt war, trägt sie leichter mit.
- Aufgaben statt Stellen betrachten: Fragen Sie, welche Aufgaben sich durch Strategie oder KI verändern, bevor Sie über Stellen sprechen.
- Nutzung nachhalten: Vereinbaren Sie feste Termine, an denen Sie prüfen, was tatsächlich im Alltag ankommt.
Ein Karten-Test zeigt, ob Ihre Strategie verstanden wird
Bitten Sie Ihre Führungskräfte, die Strategie in wenigen Stichworten auf eine Karte zu schreiben. Vergleichen Sie die Karten. Weichen sie stark voneinander ab, ist die Strategie noch nicht angekommen. Fehlen Kriterien, woran Entscheidungen gemessen werden, oder wird die Strategie nur einmal im Jahr besprochen, ist das ein weiteres Warnsignal.
Der Strategiecheck gibt Ihnen eine erste Standortbestimmung
Mit dem Strategiecheck sehen Sie in wenigen Minuten, wie belastbar Ihre Strategie ist und wo Sie ansetzen sollten.

